Samstag, 30. August 2008

2008-08-30: Nationalpark-Bikemarathon

2008-08-30: Jauerstrecke des Nationalpark-Bikemarathons


Der Anlass ist offiziell hier zu finden: Bikemarathon


Streckenbild:




Höhenprofil:



Verhältnisse:
Anreise am Freitag auf den Zeltplatz von Schuls mit Unterkunft im Camper von Dani S.
Organisation der Startnummer und anschliessend Pastaplausch in der umfunktionierten Eishalle von Schuls.
Morgens in der Früh (4.00 Uhr!) aufstehen und Morgenessen in der Eishalle. Verlad der Bikes auf dem Postautoplatz. Anreise nach Fuldera mit dem Postauto. Vorbereitung etc. (inkl. "Toistopp")
Start in Fuldera um 7.45 Uhr für die 105KM-Strecke zurück nach Schuls.

Traumhafte Landschaft beim Aufstieg durch das Val Mora nach Döss Radond.










Ebenso anschliessend hinauf nach Alpisella.


Kurzer Einbruch mit Krämpfen bei Livigno. Ich gehörte wie die meisten anderen auch zu den "Schiebenden". Selbst beim Gehen quälten mich die Krämpfe.
Vermutlich hatte ich, wie ich später bemerkte, meinen Sattel zu hoch eingestellt, was ich später korrigierte.


Verpflegungsstation 100HM unter dem Pass Chaschauna
Ja wirklich, da "chasch au na" Laufe ..."" (wänn nöme magsch trampe ...)


Einige Wilde sind sogar hier noch gefahren ...
30% Steigung oder mehr ...


Der Pass ist erreicht ...


Ein paar Bilder müssen sein ...



Nach dem ungemütlichen Aufstieg folgte eine etwas bemerkenswerte Abfahrt mit steilen schottrigen Serpentinen, die ich bis auf eine einzige relativ gut gemeistert habe. In dieser einen Kurve kam ich ein wenig zu schnell oder mein Bremsmanöver reichte einfach nicht mehr für die volle Kontrolle, sodass es mich in der Kurve "auskippte". Dies blieb mein einziger Sturz ...


Diese Strecke nach Livigno wiederum war landschaftlich ein Traum ...



... ab hier bis ins Ziel habe ich mich eher aufs Pedalen konzentriert und habe meinen Fotoapparat im Rucksack gelassen.
Ich war einer der wenigen, die zusätzlichen Balast in Form eines grösseren Rucksackes dabei hatte.

Ja, für mich war es eben ein Erlebnis und nicht unbedingt das Rennen das zählte.
Und gegen Ende der Strecke hatte ich mich auch wieder grösstenteils von den Beinkrämpfen erholt, und konnte das Tempo wieder steigern.



Im Ziel hatte ich für die ganze Strecke 7 Std. und 3 Min. und 41 Sek. gebraucht.
Eine halbe Stunde habe ich mit verpflegen, austreten, fotografieren oder "platzmachen für die wirklich Schnellen" verbracht.

Der Urs Huber (Elite) sauste in beeindruckenswerter Weise nach Livigno mit einem kurzen "Platz bitte" an uns vorbei ...

Meine Fahrzeit nach GPS: 6 Std. 34 Minute; 105Km und 2873 HM.

Und für die, die es trotzdem noch interessiert: Rang 74 von 257 in der Kategorie der "älteren" Herren.

Fazit: Super organisierter Anlass und viel Staub !!!

Teilnehmer:
Dani S, Markus auf derLivignasco-Strecke
Dani auf der Jauerstrecke.


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